Kampfläufer


Wer meinen Blog etwas verfolgt, weiss dass ich eine Schwäche für Limikolen habe. Der Kampfläufer gehört ziemlich zu meinen Lieblingen. Wenn er sich streckt sieht er besonders eleganz aus.  In der Schweiz haben wir nicht viele Möglichkeiten ihn zu treffen. Wenn, dann natürlich nur im Frühling und Herbst wenn er auf dem Zug ist und Halt macht um sich Energie anzufressen.

Ornithologen können ihn an einigen Orten sichten, dafür hat man ja ein Spektiv;-) Für uns Fotografen sind viele Plätze zu weit weg. Ausser man ist ein Fan von croppen, dazu gehöre ich nicht.  Lange pilgerte ich in ein Naturschutzgebiet wo es doch eine kleine Gruppe von ihnen gab. Aber jedes Mal war die Distanz nicht zu meiner Zufriedenheit. Aber ich bin ja bekannt für meine Geduld.

Dann vor Ostern war es soweit. Einer flog doch endlich näher ran. Aber ihn abzulichten ist dann wieder eine andere Disziplin. Er schritt zackig dem Ufer entlang auf der Suche nach Schnecken, Würmern etc. Immer wieder wurde der Kopf gesenkt oder er verschwand hinter Grasbüscheln.  So musste ich konzentriert mit der Cam folgen. Das Auge muss scharf sein und der Kopf im richtigen Winkel damit ich den Bling im Auge hatte. Da heisst es, abdrücken abdrücken und nochmals abdrücken. Mit der D 5, mit 12 Bildern pro Sekunde lässt sich dies gut durchführen und die Chance, dass es ein brauchbares Bild dabei hat, ist gross.

Ganz zuoberst auf meiner Wunschliste steht die Reise in den Norden, im späten Frühling wenn sie dann ganz im Balzkleid sind, die Männchen mit aufgeplustertem Kragen. Wenn sie dann einen Revierkampf austragen, das ist mein Ziel. Dann mit Tarnzelt reisen, früh morgens alles bereitstellen und dann warten. Da besteht die Möglichkeit ihn noch näher an die Linse zu bekommen.

 

Hör mal wer da klickt 😛

 

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Kategorien:Naturschutzgebiete, Tierfotografie, VogelfotografieSchlagwörter:,

1 Kommentar

  1. Moin Thee,
    das sind doch sehr ansprechende Aufnahmen und das Auge leuchtet perfekt. Nr.2 ist mein Favorit, weil er so leicht verschmitzt blickt 🙂
    Ich muß jetzt doch mal eine technische Frage an dich stellen, meine Kamera hat zwar auch einen Autofokus, aber den benutze ich doch etwas seltener. (schande auf mein Haupt) …
    Bei den ersten beiden Aufnahmen besteht doch eigentlich die Gefahr, daß der Fokus an den Grashalmen hängen bleibt und der Vogel sich dann, zumindest bei weit geöffneter Blende, schon im Unschärfebereich befindet. Wie geht man da vor?
    LG kiki

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