Arm aber fröhlich


Kinder zu fotografieren musste einfach sein. Auch wenn mir klar war, in dieser kurzen Zeit kann ich nicht alle Vögel auf der Wunschliste, Landschaft, Lifestyle und Macro machen, aber ein paar Kids mussten sein!

Die Leute dort sind sehr arm. Wir waren in einem kleinen Dorf auf Santiago untergebracht. Die Kinder haben keine Spielsachen, sind aber glücklich. Sie spielen mit alten Autoreifen und rollen diese durch die Gegend etc.

Ab und zu steht so was wie ein Fussballtor irgendwo und sie spielen Fussball.

Wir wurden informiert dass wir auf keinen Fall Süssigkeiten mitnehmen. Damit beginnen die Kinder zu betteln. Natürlich auch nicht direkt Geld geben.

Was immer gut ist, wenn man zuhause im Fussballclub anfragt ob sie ein paar alte Fussballschuhe haben. Man kann auch gerne Kleider dort lassen die man nicht mehr mit nach Hause nehmen will.

Eine Geldspende vor Ort an die richtige Person ist auch gut. Dann wird es sinnvoll eingesetzt.

Das schöne an dieser Regelung ist, sie fragen vielleicht einmal nach Escudos, aber wenn man nein sagt ist es gut. Sie sind gar nicht penetrant, auch auf dem Markt wird man nicht ständig angemacht wie z.B. in Nordafrika oder Vietnam.

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Die Rollen werden hier schon früh geklärt… die Mädchen helfen im Haushalt, die Jungs spielen…

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Pampers kann man sich hier nicht leisten. So lässt man Baby halt ohne Hosen raus. Es gibt ja auch keine Waschmaschinen.

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Sie spielen einfach mit dem was sie finden, hier ein alter Gürtel

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Kategorien:Kindershooting, Reisefotografie, TierfotografieSchlagwörter:, , ,

2 Kommentare

  1. Hallo Thee,
    sehr rührende Portraits, in dem Alter ist die Welt wohl noch in Ordnung, wenn man einfach genug Freunde und Zeit zum Spielen hat. Später sieht die Perspektive anders aus, zumal die Rollen ja schon in der Kindheit festgelegt werden. Vermutlich waren die Lütten selber auch sehr angetan von der kleinen Unterbrechung des Alltags und die offene Neugier siegt dann immer.
    LG kiki

    • Hi Kiki

      Die Kids sind reizend. Nun, wenn ich den Alltag der Erwachsenen so sehe….

      Heirat ist dort selten. Oft hat eine Frau mit 16 das erste Kind von einem Typen. Dann kommt der Nächste…

      Die Bauern bestellen die Felder alles von Hand!!! Keine Traktoren und all the Hightech den unsere Bauern haben. Aber eines ist sicher, dort bekommt niemand ein Burnout!

      Man hilft sich innerhalb der Grossfamilie selber, das ist Pflicht. Wenn einer was hat, wird geteilt.

      LG Thee

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