Mahlzeit


… Man könnte auch sagen: Viel Protein für den Turmfalken und das Ableben einer Maus…

Ich war heute wieder einmal am Greifensee. Zuerst war ziemlich tote Hose. Wir wollten schon aufbrechen als ein Turmfalke landete und es bald ersichtlich war: mit Beute. Mit höchstem Genuss verzerrte er die doch ziemlich grosse Maus. Aber ich hatte eine trübe Ernüchterung zu Hause. Aus irgend welchen Gründen hat es mir keine RAW Bilder geschrieben:-( Keine Ahnung was jetzt wieder los ist. Kann mir nur eines vorstellen, die CF Karte war nicht ganz in den Slot geschoben 😦 Frustrierend aber wie sagt man doch so nett: Shit happens!  Zudem war das Licht katastrophal! Aber eben, Tiere fotografieren ist eben kein Wunschkonzert wie man es am liebsten hätte. So muss man halt das Beste daraus machen. Für mich war es das erste Mal wo ich zusehen konnte dass ein Turmfalke genüsslich seine Mahlzeit verzerrt.

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Kategorien:Naturschutzgebiete, TierfotografieSchlagwörter:, ,

7 Kommentare

  1. Eine gelungene Bildkomposition mit ausgewogenen Farbkontrasten bei diffuser Beleuchtung!

    Wenn die Belichtung – wie bei der Serie optimal erfolgte – bietet das Raw Format kaum Vorteile. Und auch in JPEG kann der Kontrast minimal, die Farben neutral sowie die Schärfung gering voreingestellt werden. So lassen sich auch die JPEGs mit Photoshop fast wie DNGs nachbearbeiten, soweit der Weißabgleich von der Kamera passt … etwas kann man noch mit den drei Pipetten via Cmd M oder Cmd L bei Bedarf nachsteuern.

    PS: Bei meiner 5DII häufen sich in letzter Zeit die Schreibfehler auf die CF-Karte. Von den 42 Galaballbildern im Dezember 2015 konnte der Adobe DNG Converter 39 CR2 Files fehlerfrei konvertieren. DPP konnte immerhin noch die Thumb Nails am Mac der drei defekten Dateien anzeigen – so wusste ich wenigstens auf welche Bilder ich verzichten muß.

    • Bis anhin ist es mir nur bei der SD Karte passiert welche ich für die jpgs verwende. Dies, weil ich sie nicht ganz eingeschoben hatte. Dann hat aber die schlaue Cam die jpg Dateien auf die CF Karte zusammen mit den RAW Files mitgeschrieben. Intelligentes Teil 😉 Als ich dann die Karten herausnehmen wollte, ist es mir gleich aufgefallen dass die Karte nicht ganz unten war. Heute fiel mir nichts auf. Die CF lässt sich ja auch leichter runterdrücken in ihrer Kompaktheit. Da ich heute Nacht noch arbeiten gehen muss, habe ich keine Zeit noch ein paar Innenaufnahmen zu machen um zu gucken ob die CF weiter hin spinnt. Hoffe es war mein Fehler!

      Heute war das Licht so was von daneben. Erstens düster und der Vogel hockte noch im falschen Winkel. Aber eben, man nimmt halt was man kriegt. Schade einfach weil es für mich das erste Mal war, so nahe zu sehen wenn er eine Maus auseinander nimmt. Jpgs mache ich ja nur, damit ich husch husch ganz schnelle zuhause einen Durchlauf starten kann über meine Bilder des Tages. Dauert wesentlich weniger lang als wenn man z-B. 400 RAW Bilder angucken kann. Daher habe ich bei den Einstellungen der jpg Qualität auch nicht die höchste Qualität drinn.

      Was Farbkontraste anbelangt, bin halt der Meinung an Tagen wie heute hat es einfach in Allem einen Graustich, egal ob Vogel, Baum oder Himmel:-D

      Aber es wird immer wieder solche Momente geben wo das Drum und Dran nicht perfekt war. Und das Jahr ist noch lang, vielleicht bieten sich noch ähnliche Momente.

      Schönen Abend, LG Thee

      • Hi Thee,

        via meinem Retina Display meines iPad Air wirken die Farben neutral – etwa so wie sie der Kodak Portra 160 auf Fujicolor Papier zeigt. Gefällt mir gut!

        Ganz dezidiert lassen sich die Farbkontraste mittels Luminanzmasken gestalten. Davon gibt es sechs (rot, grün, blau, rot invers, …), die man am besten per Aktion generiert, was jedoch im 16 bit Modus ordentlich RAM belegt. Für eine Kontrasterhöhung der roten Farbtöne geht es etwa so:

        1. Rotkanal aktivieren (in den Kanal mit gehaltener Befehlstaste klicken)
        2. Ebene via Kopie (Cmd J)
        3. beispielsweise Blendmodus „Weiches Licht“ nach Augenmaß bis 100 Prozent Opazität testen

        Zum Schluß alle sichtbaren Ebenen auf eine Ebene reduzieren (Shift Cmd E), damit die fertigen Bilder in JPEG archiviert werden können.

        Alterrnativ geht es auch mit Selektiver Farbkorrektur zur Farbsäuberung:

        rot – 20 cyan
        grün – 20 magenta
        blau – 20 yellow

        cyan – 10 magenta – 10 yellow
        magenta – 10 yellow – 10 cyan
        yellow – 10 cyan – 10 magenta

        So reduziert man die komplementären Farbanteile bis hin zur Postkarten Anmutung.

        Das Farbmanagement gelingt nicht sofort, aber mit Geduld erreicht man die gewünschte Farbbalance immerl besser. Dabei empfiehlt es sich, die Master Datei sicher abzulegen und niemals zu überschreiben, falls man sich farblich verirrt hat, was anfangs leicht möglich ist.

        Die Farbfotos von Steve McCurry sind meine Portrait Favoriten, fast alles wirkt über Farbkontraste ohne die starken Lichtkontraste von der Sonne, die Steve meist meidet. Dafür arbeitete er bei Innenaufnahmen oft mit Blitzanlagen, um brauchbare Blendenwerte für den Kodakchrome 25 mit nur 15 Din Tageslicht Empfindlichkeit zu erzielen.

      • Wenn ich mir all diesen Aufwand machen würde, müsste ich alles nich maskieren und einen strahlend blauen Himmel einfügen. Und dann im PS nich mogeln damit das Schätzchen in jeder Aufnahme den Bling im Auge hat(Lichtreflex). 😜😜😜

  2. Moin Thee,
    besser so, als ohne Mahlzeit nach Hause. 😉 Sei froh, daß du die ersten Schüsse im Kasten hast. Nicht jeder hat solch ein Glück. Die Bilder sind doch gut geworden. Bei diesem Licht ist nicht viel zu holen. Anscheinend hast du dich damit arrangiert, sonst wärst du doch nicht vor die Tür gegangen 😉 Hast du den Falken noch aufgehellt?
    LG kiki

    • Ich habe eine Pluskorrektur benützt von 0.3. Es war eben schwierig, um den Aabach rum eher düster. Hätte ich den Hermelin auf der verschneiten Wiese getroffen hätte ich mit der Pluskorrektur Pech gehabt. Da hätte ich ins Minus gehen müssen damit das Weiss nicht ersäuft. Aber der Kerl hat sich nicht sehen lassen. Obwohl es schwierig ist im Winter mit seinem weissen Fell im Schnee ausfindig zu machen.

      Ja, ich gehe bei Bedingungen aus dem Haus, hätte ich mich noch vor 10 Jahren nicht träumen lassen. War ein Winter –und Schlechtwettermuffel J

      Aber im Wohnzimmer kann ich nicht knipsen.

      LG Thee

      • Ich finde Schneebilder generell nicht so einfach, gerade die harten Kontraste und die Dynamik bei Sonnenschein machen mir da zu schaffen. Ich nehme grundsätzlich Pluskorrektur, da die Kamera meines Erachtens zu knapp belichtet und ich weniger Reserven in den Schatten habe als du.
        Dann sei froh, daß es etwas grau am Himmel war und du den Falken so gut erwischen konntest. Ein ausgefressener Himmel hätte die Szene echt ruiniert.
        Viel Glück mit dem Hermelin und LG
        kiki

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