Wenn Monopole dominieren!


Ich arbeite seit Jahren mit Adobe Produkten. Seit zig Jahren verwende ich Photoshop CS5 und das reicht mir komplett. Auch für die Webseite verwende ich seit Jahren Adobe Dreamweaver und der CS 4 reicht mir ebenfalls  da ich keine professionellen Seiten erstelle sondern schlicht und einfach meine Bilder präsentieren möchte. Wie ihr aber vermutlich alles wisst, ist es Adobe zu Kopf gestiegen dass sie ja ein Monopol haben mit diesen Programmen. Früher konnte man sich eine Version kaufen und updaten wenn nötig. Nun ist man quasi gezwungen in die Cloud einzusteigen und für teures Geld monatlich zu zahlen. Ich dachte ich könne dies umgehen und einfach bei meiner Version bleiben. Dies geht in einem gewissen Masse auch. Aber nun stiess ich auf Probleme wegen einer neuen Nikon Cam. Es liest dieses RAW Format nicht. Okay, no problem, wollte RAW update starten bekam aber Fehler Meldung. Insgesamt hat es mich nun zig Stunden recherchieren im Web gekostet bis ich wohl herausgefunden habe wo das Problem liegt. Adobe help hat mir ja in keiner Weise weitergeholfen!  Offenbar kann ich mit CS5 das neueste RAW Plugin nicht herunterladen! Ich bräuchte schon CS6 oder eben CC.  Was wohl die einzige Möglichkeit bleibt, die RAW mit der neuen Nikon als DNG umzuwandeln und dann kann ich es als RAW in PS 5 bearbeiten. Super, wirklich super!

Ich finde es einfach eine Frechheit was sich Adobe leistet. Man ist nun gezwungen quasi in diese Cloud einzusteigen damit man in Zukunft die nötigen Updates bekommt. Für Leute die den PS professionel brauchen ist dies ja okay, aber für NORMALSTERBLICHE?

Es gibt diverse Foren wo sich die User den Frust darüber von der Seele schreiben. Kann mich nur anschliessen. Schliesse mich auch der Hoffnung an dass es Software Profis gibt die nun Gas geben für neue Programme die man normal erwerben kann und gleiches bieten wie PS. Sämtliche Leute die ich kenne die mit PS arbeiten würden wohl sofort umsteigen weil sie sich ebenfalls nicht erpressen lassen. Weshalb schieben hier keine Aufsichtskommissionen einen Riegel vor?

Zu diesem Artikel gibt es leider kein Bild ausser ihr habt eine Idee wie man Frust bildlich darstellt :-D. Nein, habe noch keine Teller zerschlagen:-D

Falls jemand von euch eine andere Lösung für mich hat, jederzeit seeehr gerne. Würde auch gerne eure Meinung hören über das Monopol Adobe.

 

 

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18 Kommentare

  1. Moin Thee,
    das ist mir gleich passiert, als ich meine erste Digicam gekauft habe. Ganz stolz wollte ich die ersten RAW’s von Helgoland auf den Computer schaufeln und nix ging. Betriebssystem zu alt, Kamerasoftware wollte ein Neueres haben. Lightroomversion für meinen Computer wurde auf diese RAW’s auch nicht mehr upgedatet, die neue Version lief auf meinem Betriebssystem nicht mehr. Also merkte ich gleich, daß es wohl so eine stille Übereinkunft zwischen allen Herstellern gibt, die die Nutzer alle paar Jahre neuer Software aufzwingt, um sich hier die Taschen zu füllen.
    Was sich Adobe jetzt erlaubt, finde ich eine Frechheit! Ich will nicht in die Cloud und werde bei meinen alten Versionen bleiben, solange es geht. Falls ich eine neue Cam irgendwann brauche ist das Problem allerdings da. Gut, ich brauche eigentlich kein Photoshop, aber Lightroom möchte ich gerne behalten. Das kann man ja noch käuflich erwerben, allerdings wird man von den Updates dann ausgesperrt. Verarsche ist das! Bleibt wohl nur die Umwandlung über .dng, aber das kostet wieder Zeit. Ich kann deinen Ärger sehr gut nachvollziehen, irgendwann trifft es mich auch!
    Trotzdem einen schönen Sonntag und LG
    kiki

    • Hi Kiki

      Willkommen im Club!

      Es ist ja nicht nur bei Adobe. Es gibt oder gab diverse Unternehmen mit Monopol –Stellung. Die nutzen oder nutzten es aus. In der CH haben Aufsichtsbehörden diverse gerichtliche Beschlüsse gefasst und Monopole zerschlagen. Ha, dann purzelten die Preise. Ein Beispiel ist die Telefonie mit Handy. Nun hat es diverse Anbieter welche sich unterbieten mit den Angeboten und Preisen um Kunden zu gewinnen.

      Ich will einfach nicht manipuliert werden und freie Wahl haben. Z.b. Nespresso hat Konkurrenz, so kann jeder frei entscheiden ob er die teureren Kapseln von N kauft oder lieber günstigere wo das Angebot vielleicht kleiner ist. Aber man hat die Wahl!

      Viele meiner Fotokollegen sind total happy mit ihrer Version von Lightroom oder PS. Die Funktionen, ein RAW zu entwickeln genügen vollständig.

      Heute und morgen kaufe ich keine neue Vollformat, aber irgendwann schon. Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig als in die Cloud einzutauchen. Habe gestern noch Live Chat gehabt mit einem netten Supporter aus der USA. Wollte noch diverse Dinge wissen. Das Problem ist auch, habe diverse PSD Dateien wo die Ebenen offen sind damit ich umgestalten kann. Da muss ich wohl bei PS bleiben wenn ich die weiterhin öffnen will.

      Habe mal geguckt, ich bräuchte wohl nur das Abo für die Fotografie. Wie gesagt, Version von Dreamweaver reicht mir vollständig. Und kürzlich habe ich mir den Lightroom gekauft. Bekommen nun die Videos vom Kollegen um die Software zu kapieren. So kann ich dann die RAW von der 7200 im LR öffnen- Aber eben, irgendwann gibt es dort auch kein Update für neuere RAW Versionen. Und wie gesagt, schlaue Entwickler könnten ein Heidengeld machen mit einer neuen Software, eine gute Alternative zu PS aber wesentlich günstiger.

      Und wenn die Tussi vom Support mein Anliegen gleich zu Beginn genau gelesen hätte, hätte sie mir gleich schreiben können dass es für CS5 kein Update gibt für RAW 9 und höher. Da hätten wir uns das hin und her mit Mails ersparen können. Schliesslich habe ich dies beim Googeln dann selber rausgefunden. Ach, habe viel Geduld um Tieren aufzulauern aber nicht für solch technischen Sch…

      Schönen Abend und guten Start in die neue Woche morgen, LG Thee

      • Ich denke, für die allgemeine Bildverschönerung reicht Lightroom heutzutage aus. Zumindest bei mir, da ich nix anderes kenne. Wenn es irgendwann eine neue Kamera sein muß, dann werde ich zuerst auf dieses Programm schauen. Photoshop besitze ich seit ein paar Wochen, außer Stempel hab ich da noch nix benutzt, da einfach zu umfangreich. Brauche Literatur um überhaupt ein wenig Verständnis für dieses sehr komplexe Programm zu entwickeln. Es ist allerdings blöde, wenn man durch solche Maßnahmen seinen gewohnte Workflow umstellen muß und das kostet einfach einen Haufen Zeit. Das fängt schon mit der Bildverwaltung an. .psd Dateien sind bei Lightroom nicht das Problem, aber erledigt wohl nicht dein Ebenenproblem. Was mich bei diesem Programm hält, ist die Tatsache mit den Farbprofilen für die Druckaufträge. Viele Onlineanbieter haben sich an die beiden Adobe Programme angepasst und das funktioniert wirklich gut.
        LG kiki

      • Hi Kiki

        Ja, ich liebe es mit Ebenen zu arbeiten.

        Mit dem ganzen Grafikzeug fing ich an mit dem Paint Shop Pro. Machte in der USA eine Schule für Design.Ich liebte dieses Programm zumal zu Beginn noch der AnimationShop dazu kompatibel war. So gestaltete ich ja viele animierte Bilder, Comics etc. Nebenbei konnte man auch Fotos bearbeiten. Aber dann wurde diese Canadische Firma leider übernommen und dann ging es bergab L

        Bin dann halt eben auf Photoshop gewechselt. Ich mag eben Ebenen. Ich mag es dass ich dann jederzeit einen Arbeitsschritt löschen kann ohne dass es Auswirkungen hat auf die anderen Prozesse. Oder auf einer Ebene nochmals nachkorrigieren etc.

        Das mit dem Workflow kenne ich … Mag halt eben auch das Schärfen mit dem Hochpass Filter etc.

        Morgen hole ich mir die CD’s Video2 Brain, Lernprogramm für LR. Die sind fantastisch, gibt es auch für PS. Ja PS; ist seeeehr komplex, aber muss schon zugeben, ein super Programm wenn man es wirklich ausschöpft.

        Ging damals eine Woche in einen Kurs. Aber selbst in einer Woche schafften wir nur so die Basic. Aber mein Kollege war sein Leben lang Scanner Operator, hat also nichts anderes gemacht als Bildbearbeitung. Das heisst, Fotos für den Druck vorbereitet. So bekomme ich immer wieder heisse Tipps wo man sonst nicht so schnell draufkommt.

        Das Selbe ist mit dem Programm Dreamweaver von Adobe. Bloss eine Woche Intensiv Kurs aber ich schöpfe das Programm noch längst nicht aus. Suche schon seit langem jemand der mir ein paar Stunden Privatunterricht gibt. Möchte nämlich endlich Spry Menu machen können. Weisst du, dieses Menu wo eine Kategorie steht und wenn du mit der Maus draufgehst öffnen sich Untermenus.

        Aber nach der gestrigen, blutigen Nacht will ich heute eh nur chillen, einfach nur chillen, bin um 10 Jahre gealtert!

        LG Thee

  2. Moin Thee,

    mit meiner ersten DSLR (Olympus E-1) fotografierte ich von Anfang an im RAW-Format. Diese ORF Vorlagen konnte Photoshop CS (Version 8 von 2003) bestens verarbeiten – ohne zusätzliche plug-ins! Inzwischen verwende ich eine Canon EOS 5DII, deren CR2 Files ich mittels eines Adobe DNG Converters (Version 8.2 – kostenloser Download @ Adobe.com) von Canon RAW in Adobe DNG konvertiere (batch), welche prima direkt von PS CS verdaut werden.

    Cloud Computing Applikationen nutze ich ausschließlich für eMails und mein iPad, sonst sind meine Macs nicht online! Alternative RAW Converter, wie UFRaw als GIMP Zusatz oder Canons DPP bieten für mich keinen Ersatz für Photoshop CS, da wichtige Features (Auswahlen, Ebenen, 16 bit Kanäle, Hochpass-Filter etc.) teils fehlen und die Algorithmen von PS sichtbar bessere Resultate liefern. Und mit Photoshop am Mac bin im Laufe der Jahre gut vertraut (short cuts) …

    • Mein Problem war, daß das OSX Leopard die CR2 Dateien der 5D3 nicht erkennen wollte und von Apple kein Support mehr für dieses Problem zu erwarten war. Ebenso für das Lightroom 3, welches auch aussortiert wurde. LR4 wiederum verschmähte mein altes OSX. Das von Canon mitgelieferte DPP wollte mit meinem alten Betriebssystem ebenfalls nichts zu tun haben. Einzige Abhilfe war in diesem Moment das PS Elements 10 mit ACR 7.6, dadurch konnte ich zumindest die Bilder abspeichern. Für jemanden, der sich gerade seine allererste DSLR gekauft hatte war das ein harter Dämpfer 😦
      Damit hatte ich echt nicht gerechnet.

      • Ja, solche Überraschungen kommen ohne Vorwarnung. Da ich mit OS X, einem Unix Darwin Derivat ganz gut vertraut bin, koppelte ich einfach die Olympus E-1 per USB oder Fire Wire Kabel direkt an meinen Power Mac G5 mit OS X Panther an. Die Datenübertragung klappte sowohl am Terminal via Komandozeilen als auch per Mausklick mit dem Finder bestens.

        Im November 2011 ließ ich mich zum Kauf einer 5DII verführen, da der Sensor viermal so groß im Vergleich zum FT Sensor ausfällt und bei Portraits mehr Gestaltung der Schärfe/Unschärfe ermöglicht. Via USB Kabel konnte mein neuer MacBook Air mit Snow Leopard die CF Karte nicht einmal erkennen, weder mit den Unix Kommandos noch mit Hilfe des Finder. Erst nachdem ich DPP installiert hatte, klappte der hand shake.

        Heute entnehme ich die CF Karte, stecke sie in einen Universal Card Reader, der per USB Kabel mit einem meiner Macs zum Datentransfer verbunden wird – wie damals mit der E-1/G5.

        Die Adobe DNG Dateien beanspruchen weniger Speicherplatz auf der Festplatte im Vergleich mit den ORF oder CR2 Dateien – allerdings werden nicht alle Software Korrekturen der Objektive im Datensatz mit übergeben. Aber die tonnenförmige Verzeichnung des EF 4/24-105 von über 4 Prozent bei 24 mm behebt der PS Filter Distorsion ganz gut …

    • Hi

      Ich versuche so lange wie möglich zu vermeiden dass ich in irgend einer Weise auf eine Cloud muss .Von Geburt an misstrauisch 😀

      Iphone und iPad geht nur über meinen Rechner! Und du sagtst es, PS hat schon ein paar features welche ich auch liebe und nicht missen möchte wie Hochpass und halt mit so vielen Ebenen arbeiten wie ich wünsche. Oder so selektive Farbkorrektur und und und. Ich schätze es natürlich dass ich pro Fotosession einen Ordner habe, z.B. ein Naturschutzgebiet an diesem Tag. Transferiere dann RAW und JGP in diesen Ordner und kann gleich loslegen ohne noch zu konvertiere. JPGS mache ich bloss damit wenn es schnell geht ich gleich ein bearbeitetes Bild zu Hand habe. Habe ja bei der D 800 2 Slots und kann wählen welche Datei für welche Karte. Hast du sicher auch bei der Canon. Nun, ich lerne nun noch den Lightroom. Dort kann ich das Format der neuen Cam lesen. Habe mir bloss noch eine neue Cam als Ersatz für eine Reise gekauft, aber bloss APS_C. 2 Vollformat würden dann doch etwas mein Budget sprengen. Aber bei Lightroom wird wohl das Selbe passieren, irgendwann liest der die neusten Cam’s auch nicht mehr ein.

      Na ja, gucken wir mal was die Jahre so bringen. Vielen Dank für deine Meinung, LG aus der CH, Thee

      • Bei Nahaufnahmen (Makro oder mit langen Brennweiten) hat APS-C auch Vorteile, etwa i.S. Schärfentiefe und zur Erhaltung der Geometrie, wie sie bei der Aufnahme im Sucher zu sehen war. Ein nachträgliche Beschneiden der Fotos am Rechner führt leicht zu einem Verlust der Bildkomposition.

        Um sicherzustellen, das im Fotoladen meine Bilder nicht beschnitten werden, kopiere ich – beispielsweise Abzüge auf Fujicolor Papier im Format 15,24 cm mal 20,32 cm von der Rolle – meine ungeschnittenen Fotos mit dem 3:2 Seitenverhältnis in eine neue transparente Ebene (1800 x 2400) hinein und entferne später die weißen Ränder mit einem scharfen Messer, bevor die Fotos im Album landen. Etwa so wie in der Dunkelkammer rund 18×27 prima auf einen 24×30 Karton passt und extra Greifzonen für die Zangen bietet.

        Beste Grüsse von der Elbe in Hamburg

        PS: Die sechs Farben im Menü der Funktion Selektive Farbkorrektur habe ich als Aktion auf der F2 Taste gespeichert und je Farbton die komplenetären Farben entsprechend um 10 Prozent bereinigt. Das wirkt nahezu wie ein Polarisationsfilter beim Diafilm und je nach Motiv rufe ich die Farbensäuberungsaktion einmal oder mehrmals per F-Taste auf.

      • Eine Zweit Cam musste her weil ich dieses Jahr eine grosse Reise, völlig in die Pampa mache. Musste in Vietnam eine schmerzliche Erfahrung machen als mir Cam geklaut wurde auf ganz perfide Art und Weise. Die Versicherung zahlte zwar einen Teil aber es nützte mir nicht viel weil es dort weit und breit keinen Nikon Shop gab. Ich hatte als Ersatz lediglich eine kleine Lumix dabei und war am Boden zerstört. Das Gute an der Sache war, 2/3 der Reise war auf meinem Laptop gesichert und an diesem Tag haben wir nicht fotografiert weil wir 8 h im Bus unterwegs waren. Aber das ist mir nun eine Lehre, gehe ich weit weg wo ich so schnell nicht wieder hingehe, immer nur mit einer Zweitcam wo doch auch noch brauchbare Bilder liefert. Nun, mit 2 cams losziehen hat für mich auch Vorteile. Mit der DX kann ich z.-B. ein Telezoom draufhaben für die Pirsch ohne Stativ. Und an der Vollformat die Festbrennweite für Stativ als Ansitzvariante.

        Und schön dass du vom Norden kommst…Bin langsam aber sicher Nordsee-Fan geworden. Spiele mit dem Gedanken heuer mal im Mai oder Juni nach Helgoland zu gehen. Du bist aber nicht jemand den ich auf Helgo getroffen habe, oder?

        Und die Ostsee mit würde mich auch brennend reizen für Langzeit. So mit diesen Stegen raus ins Meer. Das ganze b/w. Aber eben….. ab und zu muss ich arbeiten und Konto auffüllen.. Und meine Liste wo ich überall hin will wird immer länger.

        Die selektive Farbkorrektur finde ich genial! Da kann man ja schon teilweise deftig mogeln. Manchmal geht es einfach nicht besser zum fotografieren weil die Bedingungen nicht stimmen. Und ich möchte aber doch ein bestimmtes Bild, dann habe ich damit schon viel rausgeholt. Oder früher in der Studiofotografie beim Model die Augenfarbe noch intensiviert 😀

        Schönen Abend, Grüsse aus der eiskalten CH, Thee

  3. Helgoland besuchte ich erst einmal vor langer, langer Zeit, obwohl hier ein Shuttle nach Fahrplan täglich zur Verfügung steht. Mein Favorit von den deutschen Nordseeinseln ist die Insel Föhr, die ich schon als Schüler auf einer Klassenreise kennenlernte, später mit Freunden zum Feiern aufsuchte und auch mit Familie plus Kind dort den Sommerurlaub verbrachte. Es gibt auf der Insel sogar eine Vogel-Koje.

    Am Wochenende scannte ich ein Portrait von 1974 (Kodacolor II mit einer Rollei 35 / Tessar 3,5/40 mm geknipst) ein, um das ca. 20×30 cm Bild gerahmt mit Passe Partout zu verschenken. Den Weißabgleich erledigte ich sofort mit der Scanner Software mittels Pipettenwerkzeug und frischte die Farben per Aktion „Farben säubern“ via Selektiver Farbkorrektur auf. Mit dem Hochpass Filter und Linearem Licht simulierte ich zudem den Eberhardt Effekt (Anhebung der Kanten/Säume) zur Verbesserung der Textur, bevor ich das Foto auf 2400 x 3600 verkleinerte und mit dem Textwerkzeug in passender Farbe beschriftete. Mit matter Oberfläche wird das Bild Ende der Woche für knapp 3 Euro auf Fujicolor Crystal Archive Paper per Laser mit 300 dpi ausbelichetet sein. Naja, dafür wurde schließlich auch Photoshop vor über 20 Jahren konzipiert.

    Auf Reisen oder bei wichtigen Erinnerungsfotos belichte ich Filme im KB- oder Mittelformat, die sich für mich zudem einfach archivieren lassen. Alles mit zuverlässigen vollmechanischen Kameras.

    Es soll ja noch für AF-Nikkore eine fabrikneue Nikon F6 lieferbar sein. Falls du noch einen alte Nikon Kamera zur Hand hast, probier‘ doch mal einen Kodak Portra 160 oder wenn du kurze Verschlusszeiten brauchst einmal den Kodak Portra 800 mit ISO 800 (30° Din) und dem neuen 500er Tele aus. Die belichteten Filme kannst du in jedem C-41 Labor entwickeln lassen und je nach Verwendung (Blog, Buch oder Poster) in unterschiedlicher Qualität scannen (lassen) …

  4. Hallo Ihr Lieben,

    ich kann die Aufregung um die Cloud ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Schon vor der Cloud waren nach einigen Jahren keine Updates mehr möglich und das auch bei anderen Anbietern als nur bei Adobe. Der gesamte Elektronikmarkt ist eben sehr schnelllebig. Davon abgesehen ist die Cloud günstiger als z.B. einmal die Programme kaufen und dann alle 2 – 4 Jahre ein Update kaufen. Ich hätte vormals keine 1000.- Euronen ausgegeben um Photoshop zu kaufen. Die Kosten für PS und LR zusammen belaufen sich in der Cloud auf 141,94.- € im Jahr inklusive recht häufiger updates. Die Software ist mit grosser Wahrscheinlichkeit der günstigste Posten Deiner Ausrüstung.

    Das Umwandeln Deiner Dateien in DNG’s hat keine Nachteile und macht keine Arbeit.

    Ich will Adobe beileibe nicht verteidigen doch ich kann auch verstehen dass die Firma ein anderes Geschäftsmodell angestrebt habt weil PS die weltweit meistkopierte (geklaute) Software überhaupt war.

    Mir bereitet viel mehr die Langzeitsicherung meiner Daten Kopfzerbrechen. Vor einiger Zeit musste ich einen neuen Mac kaufen weil der alte kaputt war. Die Daten konnten alle vom Backup der Time Machine auf den neuen Rechner geladen werden. Leider ist aber eine grosse Fotodatei von meinem 2014er Urlaub fehlerhaft und kann zwar noch angezeigt aber nicht mehr bearbeitet werden. Das ist Mist! Deshalb sind mir Negative (und das ganze analoge Zeug) immer noch sympathisch :-).

    Liebe Grüsse,

    Gilles

    • Hi Gilles,

      ich sehe das anders, viele sind mit der Version von ihrem CS vollkommen glücklich und wollen und brauchen kein Update ausser für neue RAW Varianten. Aber ansonsten kein Schischi Zeug. Somit könnte man zig Jahre mit der selben Software leben. Sowie ich auch seit Jahren mit dem selben Office Programm vollkommen happy bin. Reicht mir völlig aus für meine Worddokumente oder Exeltabellen und den Outlook. Hoffe nicht dass die auch noch auf diese Idee kommen dass man das Paket abonnieren muss.

      Daten sichern ist natürlich auch eine Problematik. Das würde mich auch tierisch ärgern wenn eine Datei beim Umzug beschädigt würde.

      Tja, Gilles, ja, die Software ist sicher nicht der fette Anteil bei mir. Aber wenn ich bei Nikon bleibe und die Linse nicht im Atlantik versenke, so sollte sie mir lange, lange Freude bereiten. Spreche von der fetten Tüte.

      Schönen Abend wünscht dir Thee

    • Hallo Gilles,

      dem stimme ich zu, denn die Software macht nur den geringsten Anteil am Digital Imaging aus! Photoshop CS lag schon in 2003 deutlich über eintausend Euro, das entspricht einer Vorauszahlung von etwa 8 Jahren der PS CC Mietkosten (ohne Zinseffekte) inklusive aller Updates. Meine Olympus E-1 mit dem Zuiko Digital Zoom, ein PowerMac G5 mit Cinema Display sowie ein Photodrucker kosteten ein Vielfaches im Vergleich zu Photoshop CS.

      Die Langzeitarchivierung der Fotodateien stellt jedoch viele Privatanwender vor unlösbare Probleme, denn dies erfordert eine durchgeplante Ablage inklusive diverser Sicherheitskopien sowie ein regelmäßiges Umkopieren aller Archive auf zeitgemäße Medien. Was nutzen gebrannte CD oder DVD Foto-Bestände, wenn heutige iMacs ohne optisches Laufwerk ausgeliefert werden?

      Nach gut zehn Jahren Digitalfotografie wende ich mich wieder dem Film zu, um familiäre Bildreportagen und Portraits von Menschen mit denen ich meine Freizeit verbringe, anzufertigen. Meist mit betagten, mechnischen Sucherkameras, die ohne Fotokoffer leicht zu transportieren sind. SW Negativfilme verarbeite ich in der Dose und Farbnegativfilme lasse ich im Fotoladen um die Ecke entwickeln. Mein Photo Scanner reicht für die Ansicht am iPad oder HD TV prima aus. Ausgewählte Aufnahmen vergrößere ich auf Barytkarton im Format 24×30 cm und farbige Motive lasse ich auf Fujicolor Crystal Archive Paper in 30×30 oder 20×30 ausbelichten.

      • Hi

        Für Landschaft und people ist ja analog gut und recht. Aber wir könnten es uns nicht vorstellen in der Tierfotografie wenn nicht digital. Da braucht es oft den Serienklick. Nicht immer posiert der Eisvogel still und stumm auf einem Ast. Analog wäre ich finanziell bereits ruiniert 😉

        Und eines ist sicher, es mag kommen was kommt, meine Bilder ich professionell für die Wand angefertigt habe, kann höchstens ein Brand zunichte machen;-)

        Schönen Abend, LG Thee

  5. Die vielen Vorzüge des digitalen workflow weiß ich durchaus zu schätzen. Auch bei meinen Gesichtsportraits fällt die Ausbeute oft recht karg aus: „Bei einem großen Apparat und Scheinwerfern kommt das Vögelchen nicht aus dem Nest. Gibt es Flüchtigeres als die Mimik?“ [Henri Cartier-Bresson] Die Trefferquote via DigiCam ist bei mir – trotz Serienklick – leider auch nicht höher, aber mit Hilfe der PS-Bridge finde ich viel schneller die gelungenen Schnappschüsse am Bildschirm meines Mac auf. Aus reiner Bequemlichkeit verlangten die Redakteure Dias für die Auswahl am Leuchtpult – dabei lassen sich Farbnegative sehr viel besser in der Druckvorstufe, wegen der flacheren Gradation, verarbeiten.
    Für die vier KODAK Portra 800 135-36 bezahlte ich im November 2015 insgesamt 43,22 Euro, die C-41 Entwicklung schlägt dann noch mit 4,99 Euro je Film zu Buche. Die Filme waren für die Bilder zum Galaball im Congress Centrum Hamburg gedacht. Zwei Portra 800 gingen für Testbelichtungen drauf: Blende 2,8 und 1/125 Sekunde war das Ergebnis, um mit dem Auto-Nikkor 1,4/50 mm an der F2S Photomic freihand im Saal zu fotografieren. Den dritten Film legte ich rechtzeitig (Entnahme aus dem Kühlfach) zum Termin ein und packte die SLR samt viertem Film und einem Ilford HP5+ in meine Fototasche. Da mir jedoch Zweifel an meinem Fotoladen i.S. Weißabgleich aufkamen, tauschte ich kurzfristig die SLR gegen die DSLR und belichtete alle 42 Szenen mit offener Blende 4, 1/90 sec. bei ISO 640 mit den Brennweiten 24, 50, 75 und 105 mm.
    Mein edler PowerMac G5 mit zwei separaten CPUs und der Photodrucker ruhen inzwischen beim Sondermüll und die Canon zeigt erste Verschleißerscheinungen (Kontakte, Schreibfehler, Hot Pixel etc.).
    Aus verschiedenen Gründen bin ich nicht mehr bereit, weiter in das „Digital Imaging“ zu investieren, sondern in meine anderen Freizeitaktivitäten, die ich – wie seit Jahrzehnten – prima mit meinen (kleinen) Filmkameras begleiten kann, wenn auch die Filme teurer geworden sind und nicht mehr an jeder Ecke (fachgerecht) angeboten werden.

    • Jolomy, fast genauso halte ich das auch.

      Ich denke in einem sind wir uns alle einig, erst ein Print macht ein Foto zum fertigen Bild. Gewässerte Prints gibt’s bei mir nur noch alle paar Monate, deshalb will ich demnächst in einen Fotodrucker investieren (vielleicht den neuen Canon image PROGRAF PRO-1000).

      Viele Grüsse,
      Gilles

      PS: mehr noch als der gelegentliche Frust über das Material ärgert mich dass ich jetzt schon ein paar Jahre lang auf ausreichend Schnee warte um hier in der näheren Umgebung ein paar Bilder zu machen die mir im Kopf herumschwirren. Auch dieses Mal hat’s wieder nicht zur geschlossenen makellosen Schneedecke gereicht. Vielleicht sollte ich zu Thee in die Schweiz auswandern ;-).

      • Moin Gilles,

        attraktive Winterszenen sind hier in Hamburg auch sehr selten zu sehen. Gelegentlich friert mal die Alster zu, was neue Perspektiven auf das winterliche Panorama eröffnet. Nur sollte die Eisdecke dick genug sein, sonst wird es recht frisch und die Ausrüstung leidet! Um SR & SS fallen die Farben besonders intensiv aus. Ab Stativ bietet sich bei geeignetem Sonneneinfallswinkel ein Polfiter zur Dämpfung oder Verstärkung der Farbkontraste an. Auch der Eisgang auf der Elbe ist sehr fotogen, besonders im Gegenlicht (auch in SW). Mit dem neuen Drucker auf Barytpapier dürften die Ausdrucke brilliant aussehen und du behältst die volle Kontrolle von der Aufnahme bis zur Ausbelichtung – wie in der eigenen Dunkelkammer!

        Der Magnum Fotograf Ernst Haas meinte, dass die besten Fotos immer von Motiven entstehen, die der Fotograf gut kennt. Deshalb kommen Touristenbilder selten an die Fotos einheimischer Fotografen heran …

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