Zwischen Freude und Ärger…


… oder soll ich nur noch im Zoo fotografieren gehen?

Zur Zeit bin ich wieder jede freie Minute in irgend einem Naturschutzgebiet. Da trifft man doch immer wieder ganz tolle Leute. Seien es Ornithologen, Fotografen oder einfach Wanderer. Da findet doch jeweils immer ein netter Austausch statt. Ich lerne viel dazu oder man fachsimpelt über Cams und Linsen. So habe ich nie daran gedacht dass es mal in die Hose gehen könnte und mir jemand nicht gut gesinnt ist.

Ich habe kürzlich berichtet dass ich mich ärgere dass im Naturschutzgebiet ein Schwulentreff stattfindet. Nicht dass mich solch ein Treff stört, nein, es stört mich dass diese Typen über Zäune steigen wo es absolut verboten ist. Na ja, diese Episode war ärgerlich, sonst nichts. Heute schlotterten mir aber dann die Knie und ich fühlte mich bedroht. Ich kam ins Gespräch. Ich wollte ein paar Feuchtbiotope inspizieren. Ein Typ mit Hund sprach mich an und wir unterhielten uns über diverse Themen.

Doch plötzlich holte er sein bestes Stück raus und fragte mich ob ich ihm behilflich sein wolle. Ich lehnte dankend ab, nahm mein Fototrolley und verschwand schleunigst. Er folgte mir. Da wurde mir echt mulmig zumal das Gebiet nicht stark mit Leuten frequentiert ist. Plötzlich verlor ich ihn aus den Augen und ich getraute mich nicht mehr weiter zu gehen. Ich bat einen Velofahrer mich zu begleiten. Ich möchte mich für diese Hilfe noch bedanken zumal ich diesen netten Herrn im Training unterbrochen habe. Dann war es nicht mehr weit zum Auto und ich sputete mich. Das Problem, als Urologie Pflegefachfrau lässt mich ja ein Pimmel total kalt. Aber leider steht diesen Typen nicht auf der Stirn geschrieben ob sie bloss pervers sind oder gefährlich.

Faszit: ich lasse mir diese Passion nicht nehmen, in der Wildniss zu fotografieren. Ich bin nun von der Polizei aber bestens beraten und bin, was die Legalität erlaubt ausgestattet um mich zu wehren. Denn ich denke: die Nikon D800 plus 600mm jemandem über die Rübe schlagen könnte zum Schädelbasisbruch führen. Das will ich dann auch nicht. Aber es gibt ja noch andere Varianten. In Zukunft werde ich auch wachsamer sein was für Leute in der Nähe sind.

Trotzdem hier ein paar Impressionen: Gestern wieder in Germany, heute in der Nähe

Anbei: Frauen die alleine unterwegs sind zwischen der Limmatbrücke Oetwil und Brücke Killwangen !

TDP_3096-Kopie

Zauneidechse, Männlein, hat sich gerade Futter besorgt.

TDP_3023-Kopie

Grauschnäpper, Schnabel voll mit Libellen für die Jungen.

TDP_3010-Kopie

Wasseramsel flog unermüdlich den Fluss rauf und runter auf Futtersuche.

TDP_3127-Kopie

Tja, ohne Worte…

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Kategorien:Natur, Naturschutzgebiete, TierfotografieSchlagwörter:, , , , , , , , ,

5 Kommentare

  1. Was für ein Strolch! 😦 Die Nikon ist der Typ nicht wert, das Gitzo kann auch weh tun! Hoffentlich sieht man den Kerl nicht wieder. Kannst dem Velofahrer echt dankbar sein. Rückt gleich das Männerbild wieder in ein besseres Licht.
    Die Eidechse find ich klasse. Reptilien sind ja Sonnenanbeter, daher gleich in’s beste Licht gerückt. 😉 Sehr schöne Zeichnung, da lohnen sich die 36mpx 😉
    Das letzte, nun ja, auch naturwissenschaftlicher Sicht immer interessant. 🙂
    LG kiki

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