Da thront er…


Wie schon in älteren Beiträgen geschrieben, für Tierfotografie braucht man Geduld.  Wer von sich weiss dass er ein ungeduldiger Mensch ist, der wird es eher schwer haben für Tierfotografie.

Auch dürfen die Erwartungen nicht zu hoch sein, sonst ist man arg enttäuscht wenn man mit leerer Speicherkarte nach Hause fährt.

Doch irgendwann verliess auch mich meine Geduld, zumal es empfindlich kühl war im Wald. Meine Fotografen-Handschuhe habe ich natürlich zu Hause vergessen :-/

Gerne hätte ich dieses Prachtsexemplar noch in verschiedenen Posen geknipst. Wegen den dunklen Tannen im Hintergrund kommen die Haarpinsel auf den Ohren leider nicht so gut zur Geltung. Aber dafür sieht man den Backenbart schön dargestellt. Und irgendwann verdünnisierte er sich ins Dickicht, ab in die Büsche. So musste ich mich mit dem Material begnügen was ich ergattert habe.

Linx

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8 Kommentare

  1. Der Naturfotograf mag oft mit leeren Haenden heimgehen aber
    nie mit leerem Herzen.(Fanz Bagy) lg Alois.

    • Danke Alois, diese Weisheit habe ich noch nie gehört, gefällt mir super gut. Ich kann mir vorstellen, ein Tierbild zu rahmen und diesen Spruch zu integrieren. Es ist doch tatsächli so, auch wenn man mit leerem Chip heimgeht oder die Bilder nicht perfekt scharf sind, man hat im Herzen ein tolles Gefühl weil man das Tier überhaupt gesehen hat.

      Wünsche dir einen schönen Abend, liebe Grüsse Thee

  2. Mein neues Bild brauchte auch einiges an Geduld.

  3. Ist doch eine gute Einstellung. Erst mal die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, dann allein schon den Anblick des Tieres genießen und wenn dann tatsächlich noch ein gutes Bild wie dieses auf der Speicherkarte landet ist es doch perfekt. Ein gelungener Tag.
    LG kiki

    • Hi Kiki Tja, das mit den Erwartungen versuche ich mir immer einzugestieren. Aber die kleinen Teufelchen schleichen sich dann doch immer in die Hirnwinden:-) Aber mit den Jahren bin ich nicht mehr frustriert wenn ich mal mit leerer Chip Karte nach Hause gehe. Z.B. kürzlich die Waldohreule: sah nur ein paar braune Pixel durch die Tannäste schimmern, sie rührte sich keinen Milimeter. Diese möchte ich vor die Linse, ist ja Tier des Jahres. Aber das Jahr ist ja noch sehr lang. LG Thee

  4. Hi Thee,
    mir gefällt das Foto so wie es ist. Ein Naschkatze 🙂 ist natürlich leichter ins rechte Licht zu rücken. Doch wer kann schon von sich behaupten einen Lux fotografiert zu haben. Also Respekt dafür. Den schönen Spruch den Alois geteilt hat werde ich mir merken. Danke!
    Viele Grüsse,
    Gilles

    • Hi Gilles Also bei meiner Katze täuscht du dich. Es ist eine „Naschkatze“. Aber ihn vor die Linse zu kriegen ist fast noch schwieriger. Problem: sobald er mich draussen mit der Kamera sieht kommt er auf mich zu und ist dann meist zu nahe. Entferne ich mich ein wenig, läuft er mir natürlich nach;-) Und meine Katze nur im Schlaf zu knipsen ist auch langweilig. Ja, der Spruch von Alois ist wunderschön, habe den auch zum ersten Mal gehört. Ich denke der passt für alles was so aus der Natur kommt. Schönen Tag wünscht dir Thee

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