Vietnam


Hoi-An

Hallo, liebe Leser, ich bin nun zurück aus Vietnam und werde euch gerne etwas berichten über dieses Land.

In diesem Artikel werde ich eine kurze Zusammenfassung schreiben über unsere Route und generell  wie wir das Land erlebt haben.

In den nächsten Wochen werde ich dann gezielt der Route entsprechend ein paar Bilder zeigen.

Leider  gab es ein grosses Ärgernis welches einen grossen Schatten  auf die ganze Reise warf. Wie ich berichtet habe wurde mir die Nikon D800 auf übelste, hinterhältigste Weise gestohlen. Das war nach 2 Wochen. Die Lumix gibt mir nun doch noch Erinnerungsbilder aber es ist qualitativ natürlich kein Vergleich.  Der Diebstahl war so hinterhältig und gemein, da nützten meine ganzen Vorkehrungen nichts.

Ihr werdet euch vielleicht wundern dass ich in meinen Artikeln einige Dörfer und Städte in zwei Wörtern schreibe und einige am Stück. So habe ich es dort erlebt, oft auf zwei Arten geschrieben. Generell sind es zwei Wörter.  So z.B. Sai Gon, oder Ha Long. Aber meistens sieht man Saigon als ein Wort.

Das Land ist sehr schön und äusserst vielfältig. Die verschiedenen Klimazonen zeigen ihren ganz eigenen speziellen Charakter. Nord und Süd ist sehr unterschiedlich, dies zeigt sich landschaftlich, kulturell, sprachlich, kulinarisch etc.

Unsere Reise startete in Hanoi wo ich meinen Reisepartner aus Canada traf. Nach 2 Tagen Hanoi ging es Richtung Lao Cai, Sa Pa, Cat Cat und Ta Phin.  Das nördliche Hochland, mit dem höchsten Berg Vietnams, dem Fansipan, ist wunderschön. Leider hatten wir meistens Regen und dichter Nebel.

Anschliessend erkundeten wir den Nord-Osten mit der Halong Bay. Dort war es dunstig und fing ebenfalls an zu regnen.  Der nächste Schritt, respektive Flug war dann nach Zentralvietnam, Danang , Hoi An und My Son. Hoi An präsentierte sich äusserst charmant und lieblich. Klar wimmelt es dort von Touristen, halt eben weil es so schön ist.  Der nächste Stopp war Dalat. Von dort aus wollten wir eigentlich die Pongourfälle fotografieren. Der Plan fiel buchstäblich ins Wasser. Stärkster Dauerregen liess und unseren geplanten Aufenthalt verkürzen und es ging südlich nach Saigon. Dort war es sehr heiss und die Stadt gefiel uns gar nicht. Das Mekong Delta hingegen gefiel uns sehr gut. Wir waren  in Can Tho stationiert und schipperten auf dem Mekong,  resp. auf all den Seitenarmen herum. Es war sehr heiss und tropisch feucht.  Danach wollten wir eigentlich Richtung Mui Ne und Umgebung aber der Taifun welcher von den Philippinen kam machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die ganze Küstenregion wurde teilweise evakuiert. So  blieben wir im Delta und flogen dann zum Schluss wieder nach Hanoi. Von dort aus ging es noch in die Provinz Ninh Binh. Zusammengefasst: mir gefiel es sehr gut in Sa Pa, Hoi An, Ninh Binh Umgebung und dem Mekong Delta.

Ich mochte die Bergregion wo die Minorities leben, Hanoi mit der Altstadt, ich bin beeindruckt vom Familiensinn, der Ruhe im Alltag, die Liebe zu ihren Kindern und die Bescheidenheit. Vietnam ist natürlich auch geschichtlich sehr interessant und birgt einige Schätze. Was mir Mühe bereitete waren die vielen Mofas, der Schmutz überall, die Tierhaltung , die Abzockerei  der Touristen und generell die Mentalität. Immer stets freundlich lächeln, nie die Contenance verlieren, das Gesicht wahren etc, ist nicht meine Welt. Lieber mal ehrlich die Meinung sagen und dann ist gut. Aber ein Lächeln kommt dann von mir aus dem Herzen und ist nicht falsch.

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Kategorien:Reisefotografie

10 Kommentare

  1. …immer sehr interessante Bilder! 🙂

    • Danke, ich werde nun laufend Bilder editieren und dann ein paar Exemplare posten. Es sind natürlich unzählige Bilder und es dauert. Dazu rückt ja die Weihnachtszeit noch näher 😉 Würde mich freuen wenn du wieder mal vorbeischaust. Schönen Sonntag wünscht dir Thee

  2. Hallo Thee, dein Bericht deckt sich mit meinen eigenen Erfahungen während meiner Vietnamreise. Die Abzocke dort ist fürchterlich, ich war auch am überlegen ob ich dich ein wenig vorwarne, hatte aber Bedenken, daß es deine Vorfreude trübt und du bist ja auch reiseerfahren. Das Land ist schön, keine Frage, aber ich startete jeden Tag mit einer gewissen Anspannung, immer auf der Hut vor den Neppern. Das war sehr anstrengend. Freunde von mir waren vor 2 Jahren dort und berichteten, daß es mit der Abzocke etwas milder geworden sei, da viele Touristen nach dem ersten Besuch so abgenervt waren, daß kaum einer ein zweites Mal dort hin fahren wollte. Das haben die Vietnamesen mittlerweile auch gemerkt und wollten gegenregeln, aber anscheinend hat sich doch nichts geändert.
    Schade!
    LG kiki

    • Hallo Kiki Nach ca. 5 Tagen wussten wir langsam wie der Hase läuft und konnten dementsprechend reagieren. Da waren z.B. öffentliche WC’s. Davor sass eine Frau und verlangte 2 Dollars damit auf’s Klo kann. Viele dachten es muss so sein und bezahlten. Ich habe nur den Kopf geschüttelt und ging direkt auf’s Klo. Sie fragte noch: .“ zahlst du später? “ Ich meinte nur dass ich gar nicht bezahle. Es war ja nicht so dass sie die WC gereinigt hatte, nichts hat sie gemacht. Ich war immer grosszügig mit Trinkgeldern für Leistungen. Z.B. wenn uns eine junge Frau sanft im Ruderboot den Fluss entlang ruderte etc. Auch sonst, dieses Penetrante ging uns manchmal auf den Keks. Z.B.abends, schlenderten wir durch die Strassen und guckten uns Menu Karten an. Wir wollten in Ruhe die Karte lesen, ging aber kaum. Auf beiden Seiten stand jemand und textete uns voll was es alles gibt. Manchmal waren wir nur genervt und machten : pssssst….. Ich meine, wir können ja wohl noch die Karte in English lesen, oder. Und wenn wir dann doch eine Frage hatten, so konnten wir die ja dann stellen. Auch ein bestimmtes Nein im Geschäft wurde oft ignoriert. Ich kenne diese penetrante Art von Nordafrika her und mag es nicht. Manchmal möchte man sich nur mal umschauen und gucken. Aber es ist leider der Tourismus welcher solche Länder zu dem macht:-( Unsere Guides haben uns immer gewarnt und empfohlen wie viel Trinkgeld nett wäre aber kein Zwang und haben uns auch oft gewarnt. Später wussten wir wie viel pro 1 km zu zahlen. Wann immer es ging rechneten wir die Strecke grob aus und teilten dem Taxifahrer mit, so viel bezahlen wir, keinen Dong mehr! Studenten haben uns am 2. Tag interviewt für den Tourismus. Schade, 3 Wochen später hätten wir mehr zu sagen gehabt. Schade um das sehr schöne, interessante Land. Aber Abzockerei ist mir zuwider, ich arbeite ja auch für mein Geld. Hoffe deine Ferien waren besser. Liebe Grüsse Thee

      • Ich hatte auch Pech mit dem Wetter aber es war nicht so schlimm wie bei Dir. In China ist vieles geregelt, Foreignerpreise gibt es dort eigentlich nicht. Alle zahlen das Gleiche! So richtig beschissen worden bin ich dort noch nicht, obwohl man es bei mangelnden Sprachkenntnissen auf beiden Seiten vielleicht eher vermuten könnte 😉
        LG kiki

      • Nun, für das Wetter kann ja niemand was. Es gibt halt für jede Klimazone dort die richtige Reisezeit.
        habe aber gerade meinen Spass, Kinderfotos zu bearbeiten. Bin wieder etwas versöhnt;-)
        Liebe Grüsse Thee

  3. Vietnam scheint ja ein wenig zu polarisieren. Einerseits die schönen Landschaften und die interessante Kultur, andererseits die vielen negativen Erfahrungen. Nächstes Jahr will meine Mutter eventuell dort hin reisen. Ich muss Ihr mal berichten….
    Bin gespannt auf die nächsten Fotos. Das hier im Artikel ist wundervoll.
    LG, Gilles

    • Hi Gilles, tja, es ist wirklich verzwickt. Wie gesagt, von den Landschaften her ( Hochland mit Reisterrassen, Hochland mit Regenwald, Karstgebirge, Küste, Sandstrände, Mekongdelta etc ) äusserst reizvoll. Kiki konnte auch nur solch Negatives berichten. Sie hat zwar gehört, es sei mit der Abzockerei besser geworden, kann dies aber nicht bestätigen. Ich war gerne bereit im Hochland der Landbevölkerung grosszügig zu zahlen für ihre wunderschönen Stickereien. Aber wenn man in der Stadt mit dem Mercedes rumkurven kann, so kann es mit der Armut nicht so weit her sein. In vielen Teilen geht es der Bevölkerung recht gut. Ich denke, wenn man Anweisungen hat von Leuten die dort waren, ist man gewappnet. Sollte deine Mutter doch dorthin, darf sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen und ich gebe ein paar Tipps. Ich muss nun auch wieder gucken wie’s mit Ferien weiter geht. Mein Reisepartner möchte an Orte gehen wo es mich nicht hinzieht und umgekehrt. Muss mal gucken wie mutig ich bin in Länder zu gehen die ich nicht kenne.

      Wir haben schreckliches Wetter hier, perfekt um Bilder zu bearbeiten. Muss aber auch wieder den Rank finden und meinen inneren Schweinehund überwinden um Sport zu treiben. Habe gerade wenig Lust bei diesem grauen kalten Wetter meine Kilometer zu laufen, muss aber sein. Wie war den dein Sommer ? Ist die Terrasse fertig ?

      Liebe Grüsse Thee

      • Danke für die ausführliche Beschreibung. Mein Sommer war ja arbeitsintensiv. Die Terrasse ist schön geworden und muss nächstes Jahr nur mit Pflanzkübel und allem was sonst dazu gehört hergerichtet werden. Nächstes Jahr kann ich abhängen. Ich hoffe auf einen angenehmen Sommer (ist aber noch lang bis dahin 😦 ).

        Training muss sein. Ich selbst habe wegen anhaltenden Schmerzen in der Hüfte (Sehnen, Muskeln) fast 3 Jahre lang sehr wenig Sport getrieben. Glücklicherweise geht es wieder soweit gut. Jetzt muss ich die 20 Frustkilo wieder abtrainieren damit ich nächstes Jahr zu alter Form auflaufe.

      • Durch Sport sind schon mal 8 weg. Nun müssen noch ein paar runter zum Wunschgewicht. In Vietnam nicht zugenommen da sie keine leckeren Desserts haben;-)

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