Zürich und seine Kontraste Streetphotography


Es ist wieder Sommerzeit und Touristenzeit. Zürich ist voll mit Reisenden aus allen Herrenländer. Natürlich knipsen das attraktive Zürich, den herrlichen See mit den Schneebergen im Hintergrund, die schöne Altstadt mit ihren Schätzen, den tollen Blick von den Hügeln rund um die Stadt. Ich könnte noch stundenlang weiterschwärmen. Und nein ! Ich bin nicht vom Tourismus Schweiz angestellt 😀  Aber es ist nun eine Tatsache dass Zürich eine sehr schöne Stadt ist und für Alle etwas zu bieten hat.

Ich kenne Zürich sehr gut, bin oft tagelang zu Fuss unterwegs. Natürlich gehört da auch der „Chreis Cheib“ dazu. Für alle NICHT- ZÜRCHER und Leser  aus dem Ausland, hier ein Begriff was der „Chreis Cheib“ ist.  Wenn ich nicht als Pflegefachfrau unterwegs bin oder im Studio ein Shooting habe, dann bin ich meistens mit der Cam unterwegs. Manchmal gehe ich gezielt vor weil ich an einem Projekt arbeite. Manchmal ziehe ich einfach los. Meistens treffe ich auf interessante Szenen, manchmal geniesse ich einfach nur den Puls dieser Stadt.

Nun habe ich mal in meiner Kollektion gegraben und Konstrastbilder zusammengestellt. Das ergab nun meine Collage: Zürich und seine Kontraste. Sehr viele Auswärtige bekamen grosse Augen was es in Zürich so alles gibt. Sie waren erstaunt dass wir auch Homeless People haben und andere tragische Fälle.  Wir haben einen wunderbaren Pfarrer in unserer Stadt: Pfarrer Ernst Sieber. Er kümmert sich trotz seines Alters unermüdlich für die Randständigen. Hier ein Link zu seinen Werken.

Zürich hat eine Diskrepanz zwischen reich und arm. Die Mittelschicht wird immer kleiner

Hier haben wir den Clochard, dick in alte Kleider gehüllt um sich vor der Kälte zu schützen. Nur gerade 200 Meter weiter vorne an der vornehmen Bahnhofstrasse, excuisite Geschäfte wo man nur erahnen kann was ein Pullover kostet.

Die super Reichen schlafen im The Dolder Grand, ein 5 Sterne Hotel. Einige benötigen eine harte Parkbank weil sie kein Bett haben.

Hoch oben am Zürichberg kuschelt man sich in weiche Federbetten im Luxushotel The Dolder Grand. Doch einige haben kein Zuhause, somit kein Bett und kein Geld für die Notschlafstelle. Da bleibt dann nur eine harte Parkbank übrig.

In Zürich hat es soo viele Menschen mit Uebergewicht. Aber leider auch welche die mit Hunger ins Bett gehen.

Die Reichen, die VIP’s schlürfen Sekt und essen Caviar (auch wenn sie es eigentlich gar nicht mögen ). Sie sind übersättigt, übergewichtigt. Und andere Leute müssen in den Abfalleimern wühlen, in der Hoffung jemand hat Esswaren weggeworfen oder vielleicht eine Flasche die ein Pfand drauf hat.

Mit Haustieren geht man unterschiedlich um.

Ein distingierter Herr trägt seinen Fifi in einer Louis Vuittontasche entlang der Zürcher Bahnhofstrasse. Nicht weit weg davon kämpft eine Katze welche unerwünscht geboren wurde, um’s Ueberleben.

Ich hoffe ihr habt Lust bekommen ebenfalls mal loszuziehen, in euer Stadt oder vielleicht im Urlaub. Vielleicht entdeckt ihr Rom, Paris, London, New York etc. auch von einer anderen Seite.

Tip: möglich ohne Verkehrsmittel durch die Städte laufen, Augen offen halten, in Hinterhöfe gucken, Seitenstrassen wählen.  Wenn ihr aber als Touristen in einer Stadt seid, vorher erkundigen ob es eventuell einen Distrikt hat wo es gefährlich ist wenn man alleine unterwegs ist.

P.S. ich möchte nicht nur bereichern an Bildern. Meistens habe ich ein paar 5 Frankenstücke in der Tasche. Damit kaufe ich Obdachlosen ein Sandwich oder zahle die Notschlafstelle. Ich gebe aber kein Geld bar. Ich möchte nicht dass Alkohol gekauft wird.

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