Türkische Impressionen -Turkish impressions


…oder einfach gesagt, Fernweh haben.

Schon seit Teenager Alter zieht mich der Orient magisch an. Wenn mich Leute fragen welche Faszination es denn ist, da muss ich oft sagen, schwierig zu sagen. Es sind so viele Dinge die diese Faszination ausmachen. Aus fotografischer Sicht sind es sicher die Farben. Ich mag eher warme Farben als kühle. So ist der Orient natürlich eine wahre Fundgrube mit all den Erdtönen, Rottönen, Safrangelb, Zimbraun, Honig farben etc. Nun, die herrlichen Düfte lassen sich natürlich nicht in einem Foto verewigen, bleiben mir aber über lange Zeit im Geist haften.

Dann ist es noch die Liebe zum Detail welche die Völker in diesen Ländern immer noch traditionell pflegen. Es sind die Schnitzereien, Gravuren, Schnörkel etc. Man kann an einer Ecke stehen, aufmerksam um sich schauen und kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Es kann aber auch meditativ karg sein. Die Wüstenlandschaft ist das pure Gegenteil. Sie besticht nur durch Schattierungen  der Dünen und den sanften Linien. Oder ein Dorf abseits, nur rötliche, weissgetünchte oder beige Lehmmauern wirkt eher karg, hat aber auch fotografischen Reiz.

Und natürlich üben auch die Menschen für jeden Fotografen einen Reiz aus. Aber da ist Vorsicht geboten. Nicht alle Moslems lassen sich gerne fotografieren. Dies beruht auf ihren Gesetzen. Eine Fotografie von etwas was eine Seele besitzt, ist der Versuch einer Nachahmung Allah’s und daher eine Sünde. Daher  sollte man  immer fragen. Speziell die streng religiösen Frauen möchten nicht fotografiert werden.

Aber oft darf man knipsen wenn dann noch ein kleines Trinkgeld gegeben wird. Für uns wenig Geld, bedeutet es für sie sehr viel.

Heimlich mit dem Tele fotografieren ist natürlich eine Variante. Aber wenn die Leute es doch bemerken, ist es eine Beleidigung . Ich finde wenn man in diese Länder reist, sollte man die Gastfreundschaft respektieren.

Da die Menschen in diesen Ländern das Leben noch gemächlicher nehmen, überträgt sich dies auch auf den Fotografen. Man vertieft sich und guckt nicht immer auf die Uhr 🙂

Ich möchte bereits wieder losziehen, irgendwo in den Orient ( wo die politische Lage noch sicher ist ) . Das nennt man dann wohl fernweh 🙂

 

 

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