Happy Easter

Liebe Leser,

Ich wünsche euch ganze schöne Ostertage und vielleicht bieten diese Tag etwas Zeit um loszuziehen und den Frühling zu geniessen.  Diese Jahreszeit bietet so viele Möglichkeiten mit spannenden Sujets.

Also, frohes Eiertütschen

 

Dear Reader

I wish you a Happy Easter. You might are off for a long weekend and you get a bit time to enjoy Spring. Grab your cam and catch some nice Spring impressions.

Enjoy these days, whatever you guys are doing

Happy-Easter

 

Abknallen oder Lösungen finden

…nein, das ist nicht der Hund vom Nachbarn :D .  Vielmehr geht es um die Diskussion: sollen wir die Einwanderung von Wölfen und Bären zulassen oder verhindern. Unlängst stellte sich  in unserem Nachbarland wieder diese Diskussion. Sicher verstehe ich auch den Standpunkt von Hirten und anderen Nutztierhaltern. Aber könnte man nicht Lösungen finden damit wir wieder Wölfe und Bären haben und den Bauern eine Entschädigung gezahlt wird für jedes gerissene Tie? Auch in der Schweiz ist dies immer wieder ein grosses Thema wenn ein Bär auftaucht. Ich persönlich wäre begeistert wenn wir wieder mehr Wildtiere antreffen würden.  Oder aber, müssen wir die von unseren Ländern fernhalten? Es ist mir auch klar dass es nicht nur um die Frage geht, zulassen oder abknallen. Man müsste irgendwie festlegen wie gross dürfte der Bestand zunehmen etc.

Ich bin gespannt was ihr für eine Meinung habt zu diesem Thema.

Wolf

Frühling in der Petite Camargue Alsacienne

Ich bin wieder einmal in einer komfortablen Situation und habe 6 Tage frei. Doch oft bin ich dann in der Situation wo beinahe Münzen werfen angesagt ist. Wohin soll ich gehen? Nicht etwa weil ich keine Idee habe. Nein im Gegenteil, die Liste ist zu lang.
So entschied ich mich gestern für die Petite Camargue Alsacienne. Ich habe bereits darüber berichtet. Dieses Naturschutz-Kleinod liegt im Dreiländereck, im Elsass.
Bequem kann man von St. Louis herkommend, Richtung Stade de l’Au fahren und dort gratis parkieren. Gleich gegenüber hat es Hinweistafeln mit Infos. Dann taucht man erstmals in einen traumhaft schönen Wald ein. Dort beginnen die Charts der schönsten Vogelgesänge.
Ich war erstaunt wie viel grüner es dort schon ist, im Vergleich zum Zürcher Unterland.
Ich habe gelernt, an solche Orte einfach mit dem Vorsatz hinzugehen: geniessen, hoffen dass man etwas vor die Linse bekommt aber keine Erwartungen zu haben.
Doch ich wurde belohnt. Ich klapperte den Circuit Grand Marais ab. Im offenen Feld sah ich plötzlich ein Paar, Rehe, welche sich miteinander vergnügten. Auf einem Ast sichtete ich eine Grasmücke.
Ein Fitis zeigte sich am Canal Huningue. Ich fragte mich ob wohl die Küchenschelle schon blüht. Sie tut es, ist in voller Blüte. Ich bereute dass ich nicht auch noch Macro-Objektiv mitgenommen habe.
In der mittleren Au stiess ich dann noch auf die Hochlandrinder und ein Birkhuhn stolzierte auf einem Stück Brachland umher. Im klaren Wasser konnte ich ein Rotauge fotografieren. Natürlich gibt es noch unzählig viele andere Tierarten. Bei jedem Besuch sehe ich andere Vögel und habe dann die Gelegenheit zu knipsen. Nächstes Mal möchte ich morgens früher hingehen. Dann habe ich noch Zeit für den Kirchenerkopf und die Isle du Rhin.
Hier nun ein paar Impressionen und Links

Ich bitte alle Ornithologen die meine Seite besuchen, bitte korrigiert mich wenn ein Tier falsch identifiziert wurde. Der Unterschied zwischen Fitis und Grasmücke ist nicht ganz so einfach.

Und noch ein Tipp: Verpflegung mitnehmen. Es ist kein Touristenvergnügungsort und hat keinen Kiosk etc.

Zeit zum einplanen. Man kann in einem halben Tag den Circuit machen. Aber ich empfehle einen ganzen Tag, speziell zum beobachten und fotografieren.

Übersichtsplan

Grasmuecke

Grasmücke

Aglais-urticae

Kleiner Fuchs

Kuechenschelle

Küchenschelle

Fitis

Fitis

Rotauge

Rotauge

Hochlandrind

Highland Cattle

Birkhuhn

Birkhuhn (Dame)

Und noch der Link zu meinem geliebten Trolley. Ich nehme es mit wenn ich das Gebiet kenne und weiss es lässt sich gut führen. Damit trage ich keine Lasten und kann so viel Equipment mitnehmen wie mir beliebt.

Fotoequipment Trolley

 

 

 

 

 

 

Milvus milvus im Visier

Kürzlich war ich wieder mal in der Region Silberweid. Gerade bei der Dorfeinfahrt Riedikon ( von Maur herkommend) hat es links eine Wiese, hinter der Fischzucht. Habe noch nie so viele Störche, Reiher, Mäusebussarde und Rotmilane auf einem Haufen gesehen. Also was gibt es besseres um meine neue Linse zu testen.

Natürlich ist ein Rotmilan hier in der Gegend nichts aussergewöhnliches, ein Weisskopfseeadler wäre mir auch lieber. Trotdem faszinieren mich diese Tiere wenn sie so majestätisch kreisen.  Bei diesem Vogel-Shooting wollte ich mich mal nur auf den Focus konzentrieren. Natürlich ist es nicht so eine Herausfoderung, diesen braunen Fleck am stahlblauen Himmel in den Focus zu bringen. Auch die Störche mit schwarz und weiss gegen das Blau, ging gut.

Schwieriger war es dann, den Graureiher schnell zu focussieren  wenn er bei den kahlen Bäumen herumkurvte.

Obwohl ich die Zeit auf einer Tausendstel hatte, ein Bild wurde unscharf. Habe es unterhalb trotzdem eingefügt weil ich es einfach cool finde. Zwei Reiher kriegten sich in die Wolle und es flogen Federn.  Da das Wetter super war, hätte eine längere Zeit gereicht. Störche, Milane und Bussarde kreisen ja eher gemächlich. Aber man weiss ja nie was einem sonst noch so vor die Linse kommt.

Einige Tage später war ich, wie kann es anders sein, wieder am Limmatufer. Auch dort wollte ich mal das Focussieren prüfen. Der Focus ist schnell wenn es genug Kontrast hat.

Bei Piepematzen im Gebüsch wurde es dann etwas schwieriger. Aber insgesamt bin ich zufrieden und mag diese Linse immer mehr.

Mit dem Gewicht hadere ich schon gar nicht. Muss ja bei der Arbeit auch Patienten mit 160 KG Körpergewicht herumhieven ;-)

 

Mauesebussard_1

Auch ein Milan,  immer toll wenn er am Himmel seine Runden dreht. Dies ist ein Jungvogel, sieht man an den Augen an. Habe dies auch erst kürzlich gelernt dass man anhand der Augenfarbe das Alter sehen kann. Man lernt nie aus :-)

Mauesebussard_2

 

Mauesebussard_4

Kampfreiher

Dass dieser Schuss nicht scharf geworden ist ärgert mich und ich weiss bis heute nicht was der Grund ist. Vermutlich konnte ich nicht gut genug focussieren. Finde es aber cool wie beim einen Reiher die Brusthaare waagrecht herausstehen:-)

 

Eidechse_1

Bei einer Mauer am Limmatufer tummelten sich zig Eidechsen und wärmten sich auf dem warmen Stein. Ich konnte sie auch auf meinem Handrücken herumkrabbeln lassen. Die sind gerade mal so gross dass sie in meine Hand passten.

Habe nun 6 Tage frei und klebe am Meteo Bericht fest. Möchte unbedingt gucken gehen wie es in der Petite Camargue mit der Tierwelt so steht.

Nikkor AF-S 80-400mm f 1:4.5-5.6 G ED VR

Da die Tierfotografie eine Passion von mir ist, so  sind Teleobjektive natürlich  ein grosses Thema für mich. Und da ich nicht zu den Millionairen der Schweiz gehöre, kann ich mich nur in einem gewissen Rahmen bewegen was das Budget anbelangt. Das 70-200 mm f 2.8 gehört sicher zu meinen Favoriten( würde es nicht mehr hergeben). <3 Dieses Objektiv begeistert mich immer wieder auf’s neue. Auch wenn ich mit der D800 herrlich zuschneiden kann, 200mm war mir diese Brennweite nicht genug.  Damit ich auf 400mm kam, wurde der Telekonverter TC- 20E III gekauft. Damit kam ich dann von 200 auf 400 mm. Es war mir natürlich bewusst, dass ich damit einen Blendenverlust von 2 f Stops in Kauf nehmen musste. Bei vollen 400 mm waren es dann  schlussendlich  5.6. Die Resultate überzeugten mich nicht wirklich. Oder in meiner Ausdrucksweise: na ja… haut mich nicht vom Hocker :/

Da entschied ich mich das Nikkor 80-400 zu testen.  Das ist ja die neue Generation des Klassikers und es wurde verbessert. Von der Lichtstärke her dürfte es natürlich besser sein, das aber nahm ich in Kauf. Ich denke ihr könnt euch ausdenken was ein Objektiv mit dieser Brennweite, durchgehend f2.8 kosten würde. :’( Was das Gewicht angeht: Die Nikon D800 Body plus Konverter plus 70-200 bin ich auf 2.870 Kg. Body plus das 80-400 bin ich auf 2.570 Kg, also leichter. Hm, könnte man denken, ist ja prima. Aber die Rechnung geht nicht ganz auf. So wie ich mich kenne schleppe ich dann öfters beide Teles mit. Natürlich nicht auf Berggipfel oder Wanderungen von 5 Stunden. Aber wenn ich in Zoo’s gehe oder gezielt an Gewässer, da werden beide mitkommen.

So kam diese Linse bereits in der Falconeria zum Einsatz. Nun, Geier und Adler sind ja doch recht gross und weniger mühsam mit dem Focus zu folgen. So war ich neugierig wie ich so kleine Piepematze hinkriege. Da musste mal ein Buchfink herhalten. Mit diesem Resultat kann ich mich anfreunden.   Dann war ich am Freitag wieder mal am Limmatufer, Höhe Binzerliweiher. Dort war eine Bachstelze mein Shootingstar. Die Distanz war beachtlich und ich bin ganz happy mit dem Ergebnis wenn ich bedenke dass das Model recht in Action war.

Dann mussten noch etwas Frühlingsgefühle her mit den Blüten. Finde das Bild zwar kitschig, aber darf der Frühling nicht bunt und  kitschig sein?

Faszit: die Resultate mit dieser Variante – 400 mm überzeugen mich mehr als die Variante Konverter. Aber bis anhin war das Wetter immer bombastisch mit super Licht und ich musste nie mit hohen Iso’s arbeiten. Eine Vignettierung konnte ich nicht feststellen. Aber ich denke das würde mich wohl zuletzt stören zumal ich Tierbilder oft etwas zuschneiden muss oder will. Der Fokus reagierte zackig bei verschiedenen Brennweiten. Abends wäre dann eine Massage vom Bizeps sehr willkomen ;-) Schleppt man die D800 mit diesem Tele einen Tag rum, dann hat man abends nicht mehr viel Saft in den Armen:-D.  Den Preis finde ich in Relation zu hoch angesetzt. Das Bokeh ist nicht ganz so schön wie beim 70-200.

Ich muss noch mehr testen gehen damit ich definitiv sagen kann ob :) oder :(

Ich möchte noch den netten Nikonianer auf dem Velo grüssen, war nettes Gespräch :-)

Buchfink

Bachstelze_2

Bachstelze_3

Bachstelze_1

Japanische-Zierkirsche

Sensegraben und Schwarzwasser

Momentan habe ich wieder grosse Lust für Langzeitfotografie von Wasser, kombiniert mit Steinen oder Schwemmholz. Kürzlich habe ich eine andere Fotografin kennengelernt welche auch gerne mal an das Schwarzwasser wollte. Es ist dort sehr rutschig und man ist gut bedient zu zweit zu gehen. So fuhren wir früh morgens los. Vor der grossen Eisenbahnbrücke Schwarzwasser führt ein steiles Strässchen nach unten zu der alten Steinbrücke. Es hat entlang der Strasse markierte Felder zum  parkieren. Während der Bade-und Grillsaison ist die Chance wohl eher klein, dort einen Parkplatz zu ergattern. Bald standen wir auf der Steinbrücke und unsere Gesichter wurden länger und länger O_o. Von den skurrilen Felsformationen war nichts zu sehen. Offenbar findet zur Zeit eine grosse Schneeschmelze statt und das Schwarzwasser führt sehr viel Wasser und bedeckt alle Steine. Es hätte noch ein paar Furchen gehabt, aber es war ein Ding der Unmöglichkeit solch grosse Sprünge zu machen. Und ein zusätzlicher Frust war ein grosser Baumstrunk den offenbar eine Springflut mitgerissen hatte. Er steckt nun in einem Spalt fest und vermiest einem  dort die Fotografie. Dass er weiter mitgespült wird ist wohl eher unwahrscheinlich :-)

Da es von Zürich her doch eine Strecke bis dorthin war, wurde Plan B diskutiert. Wir fotografierten trotzdem noch etwas Wasser und wanderten dann flussabwärts wo das Schwarzwasser in die Sense fliesst. Dort gab es Picknick an einem heissen Frühlingstag, herrlich. Dann kam die Frage auf, wohin des Weges ? Wo ist die Sense attraktiver, flussaufwärts oder abwärts. Wir liefen zurück, über die Brücke und ein Stück der Sense entlang.

Ich kann dieses Gebiet nur wärmstens empfehlen für Wanderer und Naturliebhaber. Es hat etliche, seltene Tiere zum fotografieren und die Landschaft ist traumhaft. Dieser Canyon wurde in der Gletscherzeit erschaffen. Da die Wasserstände stetig wechseln bietes es unzähligen Tieren Lebensraum. Man kann toll grillieren und für Familien mit Kindern ist es ideal. Es ist zudem auch in der Nähe eines Kraftortes.

Bis anhin war ich nur immer wo Schwarzwasser und Sense zusammentreffen. Aber meine nächste Wanderung entlang der Sense ist geplant.

Etliche Eidechsen nützten ebefalls das herrlich warme Wetter um sich zu sonnen. Bei einer hatte ich Glück, sie war noch dort nachdem ich schnell die Linse gewechselt habe. Für meine Wanderung stellt sich dann die Frage: welche Linsen kommen mit. Tele für Tiere, Weitwinkel um die wunderschöne Landschaft festzuhalten? Normale Linse und Stativ für Langzeitbelichtung und dann könnte ich ja ein Pano erstellen. Oder ich heure meinen Sherpa an zum schleppen 8-)

Eidechse

Langzeitbelichtung

Und noch zu erwähnen wäre, keinen Unfall mit Cam oder Big stopper. Und ich habe auch nichts liegenlassen :P

Falconeria Locarno

Letzte Woche war ich zum ersten Mal in der Falconeria in Locarno.

Wir waren 7 Fotografen und hatten ein Action Paket gebucht. Dies ist eine Variable zu einem ganz normalen Eintritt um einfach die Flugshow zu sehen.  Ich war sehr zwiespältig wie sich dieser Tag abspielen wird, war aber am Ende des Tages war einfach nur begeistert.

Wir trafen uns morgens um 10:00 bei der Falconeria. Bei herrlichem Sonnenschein sassen wir draussen bei einem Kafi und diskutierten über die Einstellungen für unsere Kameras. Eine Angestellte vom Park erzählte uns wie der Morgen ungefähr ablaufen wird. Der Start war das portraitieren von diversen Vögeln.

Die Falconeria besteht aus unzähligen Volieren wo die Vögel hausen wenn sie nicht im Einsatz sind. Dann hat es eine grosse, überdachte Tribüne, einen kleinen angelegten Naturpark mit einem Felsen, Steinen, Sand, Wiese, Büschen, Bäumen und einem Tümpel.  Es hat auch Verpflegungsmöglichkeit und WC’s.

Die Angestellte setzte diverse Greifvögel auf Steine oder Baumstümpfe damit es möglichst natürlich aussieht. Wir hatten sehr viel Zeit um zu knipsen. Zwischendurch flogen die Vögel auch quer durch den  Park und wir übten uns mit dieser Technik.

Dann gab es einen leckeren Tessiner Risotto, herrlichen Merlot ( danach ging das freihand knipsen noch viel besser) Kafi und Kuchen. Danach war die öffentliche Show für jedermann. Diverse Vögel flogen quer durch den Park, teilweise direkt über unsere Köpfe hinweg.

Danach war nur noch unsere Gruppe anwesend und das eigentliche Highlight begann. Der Weisskopf-Seeadler geht fischen. Er startete vom Felsen aus. Pius warf zuerst einen Stein ins Wasser um uns zu zeigen wo der Adler ungefähr landen wird.  Wir hatten genau 2 Versuche, da musste es klappen. Sie können nicht unzählige Male Fische werfen sonst wird der Adler wohl irgendwann zu dick.

Dann durften wir noch einen Uhu kosen und die Kollegen lichteten einander ab, Andenken an einen super Tag. Die ganze Mannschaft ist sehr kompetent, man lernt auch viel über die einzelnen Tiere. Sie tragen auch Sorge, dass die Tiere nicht gestresst werden. ( sehr sympathisch)

Man kann mit dem Auto in der Nähe parkieren oder via OEV anreisen.

Nun, da gab es diverse fotografische Herausforderungen.  Zuerst, welche Objektive soll man da nehmen. Für das portraitieren war ich super bedient mit meinem 70-200 f 2.8. Wenn man freistellt bekommt man sehr schöne Portraits, der Vogel steht wirklich im Focus. Man kann natürlich bemängeln dass man damit Schärfentiefe-Verlust hat.  Das ist dann Geschmackssache, da muss jeder selber entscheiden ob er total freistellt oder doch noch etwas Schärfentiefe möchte. Oder man bastelt komplett, macht ein Bild mit offener Blende und gleich noch eins mit abblenden, legt es dann zuhause übereinander.  Für Portrait benötigt man normalerweise nicht so eine schnelle Verschlusszeit. Dies, wenn der Vogel einfach nur ruhig dasitzt. Aber es kann sein dass er plötzlich anfängt zu reklamieren, seinen Schnabel aufreisst, Zunge raus etc. Dann benötigt es wiederum eine schnelle Verschlusszeit für das bewegte Bild.

Dann braucht man natürlich ein Tele für die Flugaufnahmen. Da sich nicht Alle ein sehr lichtstarkes Tele leisten können, stellt man am besten die ISO auf Automatik um scharfe Bilder zu gewährleisten. Je schöner natürlich das Wetter mit gutem Licht, desto weniger schnellen die Iso’s in die Höhe.

Den Focus stellte ich auf AF-C. Für die Portraits kann man singel nehmen . Ich habe auch mit  9 Messfeldern probiert.

Wenn der Vogel fliegt nahm ich mehr Messfelder. Es war schwierig dies zu entscheiden. Einmal war der Vogel mit blauem Himmel dahinter, dann wieder vor den Bäumen.

Es ist in der Tat eine Übungssache. Einige Vögel gingen ganz gut da der Flug nicht so schnell war. Aber wenn die Falken einem um die Ohren fliegen, da kommt man beinahe nicht mit um irgendwann mal zu fokussieren.

Wenn man Serienklick-Option hat ist dies sehr von Vorteil wenn die Vögel im Flug sind. Die Chance ist dann doch gross dass man mal trifft.

Wer noch nie Vögel im Flug fotografiert hat, geht am besten an einen Teich oder See und fotografiert Möven. Oder man kennt einen Ort mit Bussarden oder Milanen und übt mit diesen.

Tipps für diejenigen die gerne mal  in eine Falknerei gehen möchten: 

-wenn möglich an einem schönen Tag gehen wo das Licht gut ist. So muss man die Iso nicht so hoch stellen

-wenn möglich Schulferien und Hochsaison meiden

-im Voraus telefonieren und sagen man sei Fotograf und möchte Spezialaufnahmen machen

-genügend Speicherkarten und Ersatzbatterien

- verschiedene Objektive, möglichst lichtstarke  Tele’s

- natürlich viel Geduld und nicht zu hohe Erwartungen, speziell wenn man noch nicht so geübt ist

- Regeln beachten damit man die Tiere nicht stresst

http://www.falconeria.ch/

Afrikanischer-Fleckenuhu_1

Afrikanischer Fleckenuhu im Portrait und im Flug

Afrikanischer-Fleckenuhu_2

Sibirischer Uhu, der war scheu und ist ausgebüchst;-)

Sibirischer-Uhu

Weisskopfseeadler beim fischen

könnte schärfer sein, aber nächstes Mal dann besser

Weisskopfseeadler